Titelthema. CAFM-Trendthemen im Fokus.

Auf dieser Seite erscheinen in regelmäßigen Abständen interessante Themen zur CAFM-Software »wave Facilities«. Dabei stehen insbesondere neue Entwicklungen und Erkenntnisse im Vordergrund. Für eine automatische Benachrichtigung bei neuen Beiträgen können Sie sich hier registrieren.

waveware® MOBILE. Die App für iOS, Android und Windows.

 

waveware_app_on_apple_app_store_for_ios_platform_mobile_loesung_schmalMit der Neuentwicklung einer eigenen mobilen Lösung vervollständigt Loy & Hutz das waveware® Produktportfolio. Damit können ab sofort Facility Management- und Instandhaltungsprozesse zusätzlich zur lokal installierten Version (FAT-Client) und der browserbasierten Webversion (WEB-Client) auch mit dem mobilen Endgerät per App erfasst und weiterverarbeitet werden. Bei der Entwicklung wurde besonders viel Wert auf eine übersichtliche Oberfläche und eine leichtgängige Bedienung gelegt. Die Softwareprozesse entsprechen dem waveware®-Standard, wie er auch in den anderen Plattformen zur Verwendung kommt. Anwender von waveware® finden sich somit auf allen drei Clients sofort zurecht und benötigen keine gesonderte Schulung im Umgang mit der mobilen Lösung waveware® MOBILE. In der folgenden Infografik sehen Sie die Vorteile der App in der Kurzübersicht. Für detailliertere Informationen klicken Sie auf die Schaltfläche um zur Produktseite zu gelangen.

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Rückblick auf besondere Momente im Jahr 2016

Das Jahr 2016 hielt viele tolle Veranstaltungen mit und von Loy & Hutz bereit. Neben Messeauftritten auf der INservFM in Frankfurt oder der Hannover Messe gab es auch in diesem Jahr zahlreiche Anwender­treffen von Loy & Hutz und seinen Partnern. In entspannter Atmosphäre berichteten wir über vielseitige Themen und ließen auch Sie zu Wort kommen.

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Im Frühjahr startete das Jahr mit der Facility Management Fachmesse INservFM. Mit neuem Konzept und erweitertem Programm lockte die Frankfurter Messe erstmals auch Interessenten für Industrieservices.

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Mit einem neuen Messestand und überarbeitetem Konzept präsentierten wir Besuchern und Interessenten die aktuelle Version der CAFM-Software wave Facilities. Seit Ihrer Einführung vor wenigen Jahren hat sich wave Facilities in vielen Bereichen stark weiterentwickelt. Auch im kommenden Jahr werden wir im Februar auf der Frankfurter Messe unsere im Markt bereits fest etablierte Softwarelösung mit vielen neuen Paketen und Features präsentieren. Informationen zur INservFM 2017 finden Sie hier. Im Jahr 2016 profitierte Loy & Hutz von den vielfältigen Möglichkeiten der waveware®-Technologie. Diese liegt auch der CAFM-Branchensoftware wave Facilities zugrunde. Die umfassende Neuentwicklung der letzten Jahre sorgt nun für einen kräftigen

Innovationsschub. Mit der modularen waveware®-Technologie verfügt Loy & Hutz über eine grafische Softwareplattform, mit welcher sich schnell und leicht professionelle Softwarelösungen für die verschiedensten Branchen entwickeln lassen.

In diesem Jahr präsentierte Loy & Hutz mit wave i4 eine Kombination aus Branchenlösung und Entwicklungsplattform auf der Industriemesse in Hannover. wave i4 ist ein universelles Entwicklungsset für Industrie 4.0 Datenbankanwendungen. Es besteht aus einem Basissystem und beliebig vielen Anwendungspaketen. Anwendungen können nach Bedarf unternehmensindividuell zusammengestellt und in einer Oberfläche integriert werden. Die Entwicklungs­plattform ermöglicht die Entwicklung neuer integrierter Softwarepakete für die Abbildung von individuellen Industrie 4.0 Software-Anforderungen.

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Neben den beiden vorgestellten – sowie weiteren kleineren Fachmessen – fanden als weiteres Highlight auch in diesem Jahr

wieder Loy & Hutz Anwendertreffen statt. In Freiburg, Köln, Jena, München und Bad Oeynhausen erlebten Loy & Hutz und seine Partner gemeinsam mit vielen Anwendern tolle Tage mit interessanten Vorträgen und Gesprächen in angenehmer Atmosphäre.

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Eine Besonderheit der diesjährigen Anwendertreffen stellte das neue Konzept der Gruppensessions dar. Besucher hatten die Wahl sich zwischen parallel laufenden Vortragsreihen zu entscheiden und sich so eigene Interessensschwerpunkte zu setzen. In Köln konnten dafür die kreativ gestalteten Vortragsboxen der Eventlocation des Jahres 2015 genutzt werden.

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Am 26. Januar 2017 wird für unsere Kunden aus der Schweiz von unserem Partnerunternehmen SENOX ein weiteres Anwendertreffen in den Veranstaltungsräumen der Welle 7 in Bern stattfinden. Anmeldungen sind hier möglich.

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Eine starke Basis: Leistungsumfang des Grundsystems von wave Facilities.

Viele schätzen die hohe Flexibilität und die zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten von wave Facilities. Diese lassen sich nach Belieben zusammenstellen und auf individuelle Wünsche anpassen. Häufig werden jedoch Funktionen nicht wahrgenommen, die bereits in der Grund- bzw. Basisversion von wave Facilities enthalten sind. Diese sogenannten Systempakete stellen Anwendern einen immensen Leistungsumfang zur Verfügung – ganz ohne zusätzliche Erweiterungspakete. Dazu gehört beispielsweise das integrierte Dokumentenmanagement, welches sämtliche Dokumente an zentraler Stelle im System organisiert. Weitere mächtige Instrumente sind die professionellen Auswertefunktionen von wave Facilities, die es Ihnen ermöglichen, jeden Datensatz in Ihre individuelle Analyse miteinzubeziehen. Diese und viele weitere Systempakete sind in jeder wave Facilities Installation enthalten. Warum sich der Umstieg auch für Nutzer der Vorgängerversion visual FM lohnt, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Über 30 Funktionen enthalten.

In jeder waveware® Installation sind über 30 größere und kleinere Funktionalitäten enthalten. Damit Sie nichts verpassen und alles aus Ihrer CAFM-Softwarelösung herausholen, möchten wir Ihnen einen Überblick verschaffen und daraus die wichtigsten Systemanwendungen vorstellen. Zunächst alle Systempakete im Überblick:

  • Gültigkeiten
  • Kalender
  • Karteikartensystem
  • Katalogsystem
  • Kostenkataloge
  • Listengenerator
  • Multidatenänderung
  • Serientermine
  • Softwarearchitektur
  • Verlauf
  • Zoomen
  • Weitere

Einige Systempakete, die einen größeren Funktionsumfang besitzen, möchten wir Ihnen an dieser Stelle kurz vorstellen. Über die weiterführende Verlinkung gelangen Sie auf die Detailseite des jeweiligen Systempakets und erhalten detaillierte Produktinformationen. Wenn Sie wünschen, erhalten Sie über die Rubrik Informationsmaterial zu den hier vorgestellten Systempaketen alle Informationen zusammengefasst im Kompaktformat.

 

Perfekt abgestimmte Softwarearchitektur.

Eine Besonderheit ist die Softwarearchitektur, durch welche sämtliche waveware® Funktionen nahtlos ineinandergreifen. So greift das Systempaket Auswertung & Analyse unter anderem auf die Informationen des Dokumentenmanagements zu. Damit lässt sich beispielsweise schnell und einfach auswerten, zu welchem medizintechnischen Gerät ein Prüfprotokoll existiert. Soll diese Abfrage mehrfach durchgeführt werden, kann die Konfiguration in einem weiteren Systempaket, dem Service­koordinator, als Schnellzugang abgespeichert werden.

Systempakete harmonieren untereinander.

Die enge Vernetzung der Systempakete wird auch im Zusammenspiel vier weiterer Systempakete ersichtlich. Anwenderkonten, die in der Personalverwaltung angelegt wurden, lassen sich mit der Rechteverwaltung auswählen und einer oder mehrerer Rollen zuordnen. Weiterhin werden die eingepflegte Personaldaten automatisiert in einem Personalkatalog erfasst. Dieser ist wiederum bei einer Auftragserstellung hinterlegt und erscheint per Klick auf das Feld »Auftragsnehmer«, wenn man den Auftrag einem verantwortlichen Mitarbeiter zuweisen möchte.

Zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten und kundenindividuelle Anpassungsmöglichkeiten.

Die Besonderheit der Softwarearchitektur von waveware® zeigt sich jedoch darin, dass die Funktionalitäten der Systempakete nicht nur untereinander funktionieren, sondern mit jedem hinzugebuchten Erweiterungspaket an zusätzlicher Bedeutung gewinnen. Sollen beispielsweise Flächen und Räume verwaltet werden, kann diese Funktion über das Erweiterungspaket ROOM & SPACE in wave Facilities integriert werden. Die Schnittstellen zu den bereits vorhandenen Systempaketen werden sofort aktiviert: Das Erweiterungspaket liefert Einträge für Raum- und Flächenbezeichnungen nach DIN 277 mit, die im Systempaket Kataloge nun zur Verfügung stehen. Mit dem Dokumentenmanagement können Dokumente wie z.B. Fotos direkt an einen Raum angehängt werden. Mit der Auswertungsfunktion können nun alle Daten zu Räumen und Flächen ausgewertet werden, der Navigator zeigt die Raumstruktur übersichtlich in einer Tabelle an und viele weitere Funktionen stehen sofort zur Verfügung.

 

Gründe für einen Umstieg von visual FM auf wave Facilities.

Auch für bestehende Loy & Hutz Kunden der Softwarelösung visual FM lohnt es sich, auf die neue CAFM-Softwaregeneration umzurüsten. Die neue CAFM-Softwaregeneration wave Facilities wartet mit einer komplett überarbeiteten, deutlich moderneren Oberfläche auf. Die neue Softwareoberfläche beschränkt sich jedoch nicht nur auf optische Verbesserungen. Viele kleinere und größere Veränderungen erleichtern den Anwendern die Arbeit und sorgen für eine benutzerfreundlichere und effizientere Software-Ergonomie.

Ergonomische und konfigurierbare Software-Oberfläche.

Dazu zählt beispielsweise die Möglichkeit, mit mehreren geöffneten Fenstern gleichzeitig arbeiten zu können. Selten verwendete Tools verschwinden per Autohide-Funktion im Hintergrund und geben den Blick auf das Wesentliche frei. Die Zoom-Funktion garantiert beste Bedienbarkeit an jedem Monitortyp. Das Layout der Softwareoberfläche lässt sich frei konfigurieren und ebenfalls abspeichern. Weiterhin gibt es in wave Facilities eine Vielzahl verschiedener Suchfunktionen. Diese bieten die Möglichkeit, auf verschiedene Arten gezielt oder breit gestreut nach Daten oder Datensätzen zu suchen.

Neues DMS, verbesserte Auswertungsmöglichkeiten und umfangreicher Datenimport.

Die Verwaltung von Dokumenten wird mit dem neuen Dokumentenmanagement durch ein vereinfachtes Ein- und Auschecken noch intuitiver. Die Historie dokumentiert die Abruf- und Hochladevorgänge. Das Systempaket Auswertung & Analyse wurde umfassend überarbeitet und bietet im Vergleich zur Vorgängerversion visual FM eine erhebliche Leistungssteigerung. Durch detailliertere Filtermöglichkeiten, umfangreichere Konfigurations­möglichkeiten und vielfältigere Ausgabemöglichkeiten können Anwender mit wave Facilities deutlich mehr aus ihren wertvollen Daten herausholen. Auch das System­paket Datenimport wurde mit vielen neuen Funktionen ausgestattet. So ist es möglich, während des Imports eine Aufbereitung, Optimierung und Anpassung der Daten vorzunehmen. Dies sind nur einige Beispiele unter vielen Verbesserungen und Neuerungen, die in wave Facilities vorhanden sind. Insbesondere die riesigen Erweiterungsmöglichkeiten durch Erweiterungspakete stehen erst mit waveware® zur Verfügung.

wave Facilities schnell und effizient anpassen mit dem Designer und dem Systembau­kasten.

Die SANA TGmed GmbH ist ein Anbieter für Facility Management und technisches Gebäudemanagement, welcher sich speziell auf die Anforderungen von Kliniken und Gesundheitswesen spezialisiert hat. Das Tochterunternehmen der drittgrößten Klinikgruppe Deutschlands war bereits seit 2008 Kunde der CAFM-Software visual FM. Nach der Markteinführung von wave Facilities fiel die Entscheidung der Geschäftsführung, auf die neue Softwaregeneration zu migrieren, zu einem frühen Zeitpunkt. Neben vielen neuen Funktionen gaben insbesondere zwei besondere Tools den Ausschlag. Durch den Einsatz des Designers und des Systembaukastens gelang es dem Unternehmen, eine CAFM-Software mitzugestalten, welche – bezogen auf ihre Individualität und Funktionsfähigkeit – völlig neue Maßstäbe setzt. Christoph Hader, Projektleiter CAFM bei SANA TGmed, berichtet im Interview über die Migration zu wave Facilities und warum er auf den Designer und Systembaukasten nicht mehr verzichten möchte.

Designer_und_Systembaukasten
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Das FM-Dienstleistungsunternehmen SANA TGmed berichtet, wie es bei der Migration auf wave Facilities selbst Regie führte.

Herr Hader, SANA TGmed war bereits Kunde von visual FM. Wann haben Sie zum ersten Mal etwas von wave Facilities gehört?

Das war im März 2012 auf einem Anwendertreffen in Frankfurt. Die vorgestellten Möglichkeiten haben uns sofort begeistert. Im Frühjahr 2013 fiel dann der Startschuss für die Migration.

Was gab den Ausschlag für die Migration von visual FM zu wave Facilities?

wave Facilities bietet eine Reihe neuer Funktionen und eine einfachere Bedienung durch die verbesserte Ergonomie. Die Geschäftsführung wünschte sich zudem die Einführung von Softwarelösungen für die Bereiche Projekt-, Energie- und Vertragsmanagement. Alle drei Bereiche konnten durch die Implementierung neuer Module in wave Facilities abgebildet werden. Weiterhin wurde erst durch die Umstellung eine sinnvolle Umsetzung des technischen Gebäudemanagements und eine performante Einführung von Benchmark-Auswertungen möglich.

Neben einer Reihe von Modulen wurden bei Ihnen auch der Designer und der System­baukasten eingeführt. Welche Rolle spielen diese beiden Tools?

Eine sehr wichtige. Mit dem Designer können wir ohne Unterstützung von Loy & Hutz schnell und einfach Anpassungen an der Softwareoberfläche vornehmen. Selbst die Veränderung von tiefgreifenden Prozessen können wir mithilfe des Systembaukastens selbstständig durchführen. Das macht uns äußerst flexibel und gibt uns die Möglichkeit, die CAFM-Software ganz nach unseren Wünschen zu gestalten. Beide Tools werden in allen Bereichen genutzt. In jeder Objektart gibt es Anpassungen.

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Wie viele Personen arbeiten mit Designer und Systembaukasten?

Aktuell arbeiten wir zu zweit mit dem Designer und dem Systembaukasten, um die CAFM-Software immer weiter an unsere Bedürfnisse anzupassen. Schon an der Umstellung von visual FM auf wave Facilities haben wir uns stark beteiligt und einen Teil der Migration in Eigenleistung durchgeführt. Natürlich war anfangs nicht alles perfekt und wave Facilities hatte zunächst noch ein paar Bugs, die wir mit Unterstützung durch den Support von Loy & Hutz beheben mussten. Dennoch haben wir gemeinsam unser Ziel erreicht und eine CAFM-Softwarelösung geschaffen, die perfekt auf unsere Bedürfnisse abgestimmt ist. Außerdem haben wir dabei viel gelernt, was uns nun zugutekommt. Jetzt profitieren wir stark davon, dass wir viele weitere Customizings, wie die Änderung von Feldern oder Katalogen, selbst durchführen können.

Systembaukasten_CAFM-Prozesse_anpassen

Hatten Sie bereits Programmiererfahrung?

Nein, ich bin kein ausgebildeter System­programmierer. Als ich zum ersten Mal von der Möglichkeit erfuhr, Softwareprozesse und -oberflächen verändern zu können, wusste ich nicht wie das funktioniert. Ich hatte ein paar Grundkenntnisse in der Erstellung von Webseiten und einige Erfahrungen im Umgang mit einer Software für Gebäudeauto­matisierung, aber keine wirklichen Programmierkenntnisse. Da die Entwicklung von wave Facilities mit grafischen Bausteinen arbeitet, die per Drag & Drop zusammengefügt werden und somit keinen Programmiercode benötigen, war dies aber kein Problem. Wir hatten gerade einmal drei Schulungen gebucht: Eine Schulung für wave Facilities, eine Supervisorschulung und eine Schulung für den Systembaukasten.

Wie anspruchsvoll ist die Software?

Der Schwierigkeitsgrad hängt von der Intensität der Beschäftigung mit dem System ab. Es kommt auch darauf an, was man erreichen möchte. Viele Software­anpassungen lassen sich leicht durchführen, während es für die Entwicklung völlig neuer Funktionen schon an mehr Erfahrung bedarf.  Schulungen und regelmäßige Anwendungen lassen den Schwierigkeitsgrad überschaubar werden. Je mehr man mit dem Designer und dem Systembaukasten arbeitet, desto mehr Verständnis entwickelt man für die Möglichkeiten, welche die Tools bieten. Und die Möglichkeiten sind gewaltig. Es sind mächtige Werkzeuge mit nahezu unbegrenzten Anpassungsmöglichkeiten.

Können Sie ein Beispiel für eine Anpassung nennen, die Sie selbst durchgeführt haben?

SANA TGmed führt für seine Kunden Potentialanalysen bzw. Benchmarks durch, um Einsparmöglichkeiten aufzudecken. Dies gelingt, indem wir die analysierten Daten mit definierten Kennzahlen, wie z.B. den Energieverbrauch je Quadratmeter Brutto-Grundfläche, mit Werten des statistischen Bundesamts oder der DIN ISO vergleichen. Um diese Daten zu verwalten, gab es bisher noch kein fertiges Modul für wave Facilities. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, es komplett selbst zu entwickeln. Dafür wurde eigens die neue Objektart »Kunde« und die neue Bewegung »Benchmark-Kennzahlen« angelegt. Ab sofort können wir zu jedem Kunden mehrere Auswertungen für unterschiedliche Quartale anlegen. Das funktioniert wunderbar.

Können Sie ein Beispiel für eine Anpassung nennen, die Sie selbst durchgeführt haben?

Wir entwickeln uns ständig weiter und passen die Software an die veränderten Bedingungen an. Den eben genannten Anwendungsfall möchten wir noch weiter ausbauen und neue Hierarchiestrukturen hinzufügen. Wir werden einen Objekt­datensatz für Trinkwasserentnahmestellen einrichten. Anschließend werden die wiederkehrenden Trinkwasserhygiene­messungen, sogenannte Bewegungen, in die Datenbank eingepflegt und den jeweiligen Entnahmestellen zugeordnet.

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Mit dem Migrationstool kommt die Umstellung von visual FM auf wave Facilities in Schwung.

Die Migration der »visual FM« Anwender zu »wave Facilities« nimmt Fahrt auf. Das liegt in erster Linie an der neuen Version des Migrationstools, deren Entwicklung vor kurzer Zeit abgeschlossen wurde und bereits bei den ersten Anwendern zum Einsatz kommt. Damit wird es möglich sein, große Datenmengen automatisiert von einem System in das andere zu übertragen. Das Tool wird die Migration aller Anwender, die auf »wave Facilities« umsteigen, deutlich beschleunigen. Weiterhin wurde das Migrationsteam personell verstärkt, damit die hohe Nachfrage nach Systemumstellungen auf »wave Facilities« künftig schneller bedient werden kann. Für viele Anwender hat das Warten somit bald ein Ende. Dennoch gibt es einige Faktoren, die bei einer Migration beachtet werden müssen. Die wichtigsten Fragen zum Thema Migration beantwortet unser Mitarbeiter Herr Daiger im Interview.

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“wave Facilities ist mehr als ein Standardupdate – es ist eine neue CAFM-Lösung.”

Herr Daiger, wie kann man sich den Migrationsprozess vorstellen?

In den meisten Fällen erfolgt der Erstkontakt für eine mögliche Migration über unsere Kundenberater. Sie sind für die Erstbetreuung zuständig, beantworten  Fragen und geben Auskunft über den Migrationsablauf. Anschließend wird ein Angebot für eine Systemanalyse erstellt und dem Kunden unterbreitet.

Wozu wird eine Systemanalyse benötigt?

Die Systemanalyse ist eine notwendige Voraussetzung um ein individuell verändertes bzw. angepasstes »visual FM« nach »wave Facilities« zu migrieren. Sie dient dazu, die aktuell eingesetzte »visual FM« -Version detailliert zu untersuchen und Erkenntnisse für das weitere Vorgehen zu gewinnen. Der erste Bestandteil besteht aus einer technischen Analyse. Hier wird die Struktur der bestehenden Kundendaten mit einem Analysetool ausgewertet. Das Hauptaugenmerk der Untersuchung liegt auf möglichen individuellen Kundenanpassungen wie z.B. veränderten Feldern, Formeln und sonstigen Anpassungen. In einem zweiten Schritt werden in einem Workshop, gemeinsam mit dem Kunden, die Ergebnisse der technischen Systemanalyse durchgesprochen und die weitere Vorgehensweise geplant.

Wie geht es anschließend weiter?

Die Vorgehensweise ist natürlich von dem aktuell eingesetzten System abhängig und kann von Kunde zu Kunde sehr unterschiedlich ablaufen. Grundsätzlich beginnt der Prozess mit der Erstellung einer neuen waveware®-Version. Darin werden anschließend die gewünschten Softwarepakete eingespielt und kundenspezifisch konfiguriert. Im Anschluss

folgt die Testdatenübernahme aus dem Kundensystem in die neue »wave Facilities« CAFM-Software. Diese wird dem Kunden für ausführliche Tests und Überprüfungen zur Verfügung gestellt. Auftretende Unregelmäßigkeiten werden sofort erkannt und durch den Projektleiter beseitigt. Sobald die Abnahme durch den Kunden erfolgt, wird ein Termin für die Livedaten-Übernahme vereinbart. Mit diesem Verfahren garantieren wir eine konsistente und vollständige Übernahme von Kundendaten in das neue System.

Können nun alle Kunden von »visual FM« sofort migriert werden?

In vielen Fällen existiert bei unseren Kunden eine stark individualisierte Softwareversion von »visual FM«, deren Umstellung auf »wave Facilities« nicht vollautomatisch vorgenommen werden kann. In so einem Fall sind manuelle Anpassungen notwendig. Kunden müssen sich im Klaren sein, dass an dieser Stelle zusätzliche Dienstleistungsaufwände entstehen können. »wave Facilities« ist mehr als ein Standardupdate – es ist eine neue Softwarelösung. Wer das versteht, akzeptiert auch die Tatsache, dass eine Migration nicht per Knopfdruck funktionieren kann. Dafür bringt sie dem Nutzer einen immensen Mehrwert, eine zukunftsorientierte Softwarearchitektur sowie viele neue Funktionen.

Wie viel Zeit benötigt eine Migration?

Auch die Dauer einer Migration ist stark von Größe, Struktur und Umfang der eingesetzten Software abhängig. Kleinere Projekte mit durchschnittlicher Komplexität können – mit allen Prozess- und

Freigabephasen – in zwei bis drei Wochen umgesetzt werden. Natürlich spielt hier auch der Terminkalender auf Kundenseite eine entscheidende Rolle. Aufgrund der Tatsache, dass auch die Ressourcen unseres Migrationsteams begrenzt sind, wird an mancher Stelle noch etwas Geduld nötig sein. Loy & Hutz hat diesem Engpass bereits entgegengesteuert und sich mit erfahrenem Personal verstärkt, welches sich durch seine früheren Tätigkeiten sowohl mit »visual FM« als auch »wave Facilities« auskennt.

Für wen lohnt sich eine Migration?

Eine Migration von »visual FM« zu »wave Facilities« lohnt sich praktisch für alle Anwender. Kein Kunde muss sich vor Leistungseinbußen oder einem geringeren Funktionsumfang fürchten. Ganz im Gegenteil: Mit den neuen Erweiterungspaketen stehen Kunden zahlreiche neue Möglichkeiten und Funktionen zur Verfügung. Die »wave Facilities« Paket- und Modulwelt wird permanent erweitert und verbessert, wodurch sich interessante Möglichkeiten bieten. Sicher werden viele Kunden die Vorgängerversion »visual FM« noch eine gewisse Zeit verwenden, da sie damit reibungslos arbeiten können. Sollten jedoch größere Veränderungen oder Erweiterungen im CAFM-System bevorstehen, lohnt es sich umzusteigen und nicht in ein altes System zu investieren. Letztendlich ist »wave Facilities« nicht nur das bessere, sondern auch das zukunftssichere System. Es sollte also vielmehr nach dem „Wann“, als nach dem „Ob“ gefragt werden.

Themen des aktuellen Newsletters Dezember 2016.

  1. TITELTHEMA
    Rückblick auf besondere Momente im Jahr 2016
  2. NEUE PRODUKTE
    Parkraumverwaltung und Trinkwasserverordnung
  3. AKTUELLE PROJEKTE
    CAFM-Software für die Goethe Universität Frankfurt
  4. PANORAMA
    Loy & Hutz auf der INservFM 2017 in Frankfurt
  5. PARTNERNETZWERK
    Ein Beitrag unseres Partnerunternehmens Ambrosia

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